Wie alles begann...

Ich will ja nicht behaupten das man als Mensch mit Handicap keine Freude an seinem Leben verspüren kann aber bei mir hat es lang gedauert bis sich diese Freude bemerkbar gemacht hat. Ich wusste nämlich lange nichts über mein Handicap und hab mir darüber auch keine Sorgen gemacht. Hab immer nur in den Alltag hinein gelebt bis dann mit 15 die Diagnose kam ich hab Retinitis pigmentosa - das ist eine Erbkrankheit sie sorgt dafür, dass sich die Stäbchen und Zapfen in der Netzhaut zurückbilden bis man schließlich gar nichts mehr sieht Naja wie reagiert man wohl auf so eine Diagnose? Genau ich wusste es damals auch nicht. Ich hatte auch keine Ahnung wie man genau ddamit leben kann immerhin erschien mir das zu willkürlich. Immerhin hatte ich mit 15 noch sehr gut gesehen doch das sollte sich ändern. Innerhalb der nächsten Jahre ist diee Krankheit soweit fortgeschritten, dass ich nur noch 5 - 10% sehe. Aber mittlerweile komme ich erschreckend gut damit klar. Es hat auch lange gedauert bis ich der Meinung war die Krankheit akzeptieren zu können. Aber trotz7 ddes Handicaps hat man ja immer noch dieselben Fähigkeiten wie jeder andere auch. Deshalb muss man sich lange nicht schlecht machen. Das sagt sich nur alles immer so leicht. Vor allem wenn man dann von allen Seiten hört man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Das ist der nervigste Satz wenn man gerade eine Lebenskrise durchmacht. Aber gut irgendwie hab ich es ja geschafft damit umgehen zu können. Ich würde nicht sagen, dass ich es akzeptiert habe, denn Akzeptanz ist dafür ein viel zu großes Wort mit viel zu viel Bedeutung. Aber ich habe gelernt damit umzugehen.

7.11.16 09:48

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